Wohnen im Alter

Auch dann, wenn Menschen im Alter auf Pflege und Hilfe von außen angewiesen sind, ist ein Zuhause im Alter nicht nur ein grundlegendes Bedürfnis, sondern sogar ein grundsätzliches Recht, insofern sie die benötigte Unterstützung bekommen können. Bei der Hilfe, die ältere Menschen zuhause benötigen, können etwa Haushaltskräfte gemeint sein, Pflegepersonal oder Dienste wie Essen auf Rädern. Doch auch altersgerechte Wohnungen oder Häuser sind absolut notwendig, um Senioren die Möglichkeit zu geben, im trauten Heim zu wohnen. Darüber hinaus gibt es zudem technische Hilfsmittel, die dazu beitragen, dass alte Menschen ihre gewohnten vier Wände nicht verlassen müssen. Gemeint sind Dinge wie ein Notrufknopf, automatische Türen, Badewannenlifte oder eine Überwachung für Elektroherde.

Wenn der Treppenlift zum nützlichen Helfer wird

Weil das Zuhause für Menschen im Alter immer mehr zum Mittelpunkt des Lebens wird, da die Mobilität abnimmt, wird es zunehmend wichtiger, dass die Wohnungen barrierefrei umgestaltet werden. Das kann nötige Umbaumaßnahmen vor allem in Badezimmer und Küche betreffen, die Umgestaltung des Zugangs zur Wohnung und natürlich die Installation von Treppenlifts, wie etwa die Firma Garaventa sie auf www.garaventalift.de bietet. Maßnahmen dieser Art werden seit einiger Zeit von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert. Ganz aktuell gibt es ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das noch bis Ende 2016 läuft. Es trägt den Namen „Anlaufstellen für ältere Menschen“ und bietet in erster Linie Informationsvermittlung und Beratung zum Thema Wohnen im Alter.

Hilfe beim Putzen und im Haushalt

Aber nicht nur Treppen und Badewannen werden im Alter zu Hindernissen, die irgendwann nicht mehr zu überwinden sind. Auch einfache Tätigkeiten wie das Putzen im Haushalt oder die Küchenarbeit fallen zunehmend schwer. Dafür können Senioren Hilfe anfordern, für die es finanzielle Zuschüsse gibt. Wer weiter zuhause leben möchte und nicht auf die permanente Hilfe von Angehörigen angewiesen sein möchte beziehungsweise keine Familienmitglieder hat, bekommt heutzutage auch Unterstützung von Pflegediensten. Je nach Alter und Grad der Einschränkung kümmern sich die Leute vom Pflegedienst einmal in der Woche bis täglich um die Senioren, die zuhause wohnen. Zudem kann es immer wieder vorkommen, dass ein Hausnotruf benötigt wird, den alte Menschen von zuhause aus per Notruf-Sender tätigen können – etwa dann, wenn sie gestürzt sind.

Essen kann angeliefert werden

Und nicht zuletzt muss die Frage nach der Ernährung von Senioren gestellt werden, die zuhause wohnen möchten. Auch, wenn sie physisch nicht sonderlich gehandicapt sind: Älteren Menschen fällt die Selbstversorgung immer schwerer und schwerer. Dienste wie Essen auf Rädern schaffen hier Abhilfe, indem sie täglich oder mehrmals in der Woche warme Speisen anliefern, die sich Senioren im Voraus auswählen können. Die meisten Dienste liefern auch an Sonn- und Feiertagen an. Die Bestellung von tiefgekühlten Gerichten ist ebenfalls möglich, so dass Senioren sie lediglich erwärmen müssen.

Was das Wohnen im Alter betrifft, so existiert also eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie ältere Menschen Hilfe von außen erlangen können oder den Wohnraum so umgestalten lassen, dass sie sich problemlos darin bewegen können. Eine Umgebung, die vertraut ist und ein weitgehend selbstbestimmtes wie selbständiges Leben ermöglicht, trägt entscheidend zum guten und würdevollen Altern bei.

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