Sorgenfrei Sport im Alter treiben

Im Alter aktiv und gesund zu bleiben ist der Wunsch vieler Senioren. Deshalb gibt es viele Senioren, die trotz hohen Alters immer noch regelmäßig Spazierengehen, wandern, Fahrradfahren oder im Garten arbeiten. Jedoch sind diese Senioren häufig allein bei diesen Aktivitäten und können so im Notfall manchmal nicht mehr selbstständig einen Notruf verständigen. Wie kann man sich nun absichern, dass im Notfall jemand zu Hilfe eilt? Speziell für solche aktiven Senioren wurden mobile Hausnotrufe entwickelt. Auch der Johanniter Hausnotruf stellt beispielsweise einen solchen mobilen Hausnotruf zur Verfügung.

Hilfe auf Knopfdruck
Beim Kauf eines Hausnotrufgerätes wird der Kunde mit einem Handsender, oder auch Funkfinger genannt, und einer Basisstation ausgestattet. Über die Basisstation kann im Notfall per Knopfdruck direkter Sprachkontakt zu der Notrufzentrale aufgebaut werden. So kann der Mitarbeiter der Notrufzentrale direkt nach den Details des Unfalls fragen und gegebenenfalls einen Rettungsdienst verständigen, der zum Hilferufenden eilt. Es kann jedoch auch passieren, dass der Unfall nicht in der Nähe der Basisstation passiert und der Gestürzte auch nicht mehr in der Lage ist sich selbst aufzurichten. Deshalb soll der Kunde den Funkfinger stets als Hals- oder Armband bei sich tragen, denn über diesen Funkfinger kann per Knopfdruck ein Signal zur Basisstation gesendet werden. Das Signal wird dann automatisch zur Notrufzentrale weitergeleitet, wo ein Mitarbeiter umgehend einen Rettungsdienst verständigt. Dieses einfach zu bedienende Notrufsystem kann so gewährleisten, dass man bei einem Unfall nicht allein gelassen wird. Das Meinungsforschungsinstitut Setacom hat die Kundenzufriedenheit mit einem Hausnotrufgerät getestet und dabei kam heraus, dass die meisten Kunden überaus zufrieden mit dem System sind.

Das Extra für Aktive
Für aktive Senioren ist ein solcher gewöhnlicher Hausnotruf jedoch nicht ausreichend, da der Funkfinger nur das Signal von allen Positionen im Haus und in der direkten Umgebung des Hauses senden kann. Da aktive Senioren jedoch auch viel Zeit außerhalb des Hauses zum Radfahren oder Spazieren verbringen, wäre ein mobiler Hausnotruf viel hilfreicher. Ein mobiler Hausnotruf funktioniert im Prinzip wie ein gewöhnlicher Hausnotruf. Somit können die Kunden auch hier per Knopfdruck schnell Hilfe rufen. Die Kunden bekommen, je nach Anbieter, ein eigenes Notruftelefon oder es wird eine Kurzwahltaste in dem Mobiltelefon des Seniors festgelegt. Mithilfe des mobilen Hausnotrufes kann der Kunde so auch außerhalb des Hauses einen Notruf verständigen.

GPS-Sender zur Standortermittlung
Es kann jedoch auch passieren, dass der Senior ohnmächtig wird, nachdem er die Notruftaste betätigt hat. In einer solchen Situation kann ein integrierter GPS-Sender von Vorteil sein, der in das Mobiltelefon des Kunden integriert wird. Über den GPS-Sender kann mithilfe eines Satelliten der Unfallort metergenau bestimmt werden und so kann der Mitarbeiter der Notrufzentrale den Rettungsdienst zu dem genauen Unfallort schicken. Eine solche GPS-Ortungsfunktion wird beispielsweise von der Johanniter Unfallhilfe angeboten.

Mit einem mobilen Hausnotruf können Senioren also auch noch im Alter sorgenfrei ihren Alltag aktiv gestalten. Mithilfe des GPS-Senders kann außerdem der Unfallort genau erörtert werden, auch wenn der Hilferufende nicht mehr in der Lage ist den Standort anzugeben.

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