Parole Sonnenschirm: Mit dem Frühling droht der Sonnenbrand

Kaum entschädigen die ersten Sonnenstrahlen für einen allzu langen Winter, schon droht neues Ungemach: Die über viele Monate UV-entwöhnte Haut ist besonders anfällig für Sonnenbrand.

Verursacht wird der gute alte Sonnenbrand durch Anteile von ultraviolettem Licht in der Sonnenstrahlung. Diese dringt in die Haut ein und schädigt, wenn sie lange genug Zeit dazu hat, das Zellgewebe. Lokale Entzündungsreaktion sind die Folge, die Rötung der Haut ist nur das sichtbare Zeichen dessen. Es kommt dann zu einer Erweiterung der Gefäße und zu erhöhter Durchblutung, was neben der Rotfärbung mit einer Erwärmung der Hautoberfläche einhergeht. Ist der Sonnenbrand also bereits in dieser Form sichtbar, ist es zu spät für Prophylaxe. In ganz schlimmen Fällen kann die Entzündung bis hin zur Blasenbildung reichen und zum Austritt von Flüssigkeit.

Strahlende Sonne auf Zypern
Schutz vor Sonnenstrahlen fangt mit der Sonnencreme an

Besonders anfällig ist die Haut bei einer plötzlich erhöhten solaren Strahlung, also nicht nur nach dem Winter, in dem sie üblicherweise meist bedeckt ist. Im Ski-Urlaub etwa muss selbst etwas sonnengewöhntere Gesichtshaut dran glauben, denn durch die Reflexion auf dem Schnee und die dünnere Höhenluft ist die Strahlung hier besonders intensiv. Dann sollte auf jeden Fall irgendeine Art von Sonnenschutz benutzt werden, gerade weil die kühlere Luft über die Wirkung der Sonnenstrahlen hinwegtäuscht. Nach einigem „Sonnentraining“ schützt sich die Haut durch Pigmentierung selbst – bei hellhäutigen Europäern allerdings auch nur in Maßen.

Hautkrebs durch Schädigung der DNA
Säuglinge und Kleinkinder vertragen zu viel Sonne auf unbedeckte Haut oder in die Augen überhaupt nicht. Die Kleinen müssen an sonnigen Tagen und während des gesamten Sommers leichte, aber den Körper voll bedeckende Kleidung tragen. Was im Gesicht natürlich schwierig ist, ein zusätzlicher Sonnenschirm sorgt für noch besseren Schutz.

Wie sich mittlerweile herumgesprochen hat, ist auch ein kleiner Sonnenbrand nicht unbedingt so harmlos, wie es erstmal den Anschein hat. Biologisch wirksam in der Haut sind vor allem die kurzwelligen, energiereichen UVB-Strahlen. Sie können Strangbrüche in der DNA auslösen und so zu Mutationen und damit Hautkrebs führen. UVA führt in der Regel „nur“ zu frühzeitiger Alterung. Diese Strahlung dringt tiefer in die Haut ein und schädigt dort das Kollagen der Dermis – die Elastizität der Haut nimmt ab, Falten entstehen.

Das A und O, besonders in den ersten strahlungsintensiven Tagen des Jahres, ist also ein wirksamer Sonnenschutz. Vor allem im Gesicht und an anderen exponierten Stellen empfiehlt sich ein Sun-Blocker mit einem vernünftigen Lichtschutzfaktor. Hat man das verpasst und die Sonne doch unterschätzt, hilft gegen den Sonnenbrand in leichteren Fällen eine Après-Sun-Lotion oder die Kühlung der betroffenen Stellen, in schwereren spezielle Heilcremes aus der Apotheke.

Betti Schorz

Ich bin Betti Schorz, Betreiberin dieses Blogs. Meine Leidenschaften schließen u.a. Yoga, Malen und Gesundheit ein. Sie finden mich jetzt auch bei Google+: Google - ich freue mich immer auf Ihre Kommentare und Kooperationsanfragen!

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