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In welchen Ländern wird Kaffee angebaut?

In welchen Ländern wird Kaffee angebaut?

Die Kaffeepflanze stammt ursprünglich aus Afrika. Heute wächst sie in vielen verschiedenen Ländern. Da sie aber auf besondere Klimaverhältnisse angewiesen ist, wird sie nur im sogenannten Kaffeegürtel angebaut, der sich rund um den Äquator erstreckt – vom 23. Grad nördlicher bis zum 25. Grad südlicher Breite.

So gedeiht der Kaffee am besten

Die Kaffeepflanze benötigt ein mildes Klima ohne extreme Temperaturen und Temperaturschwankungen. Zwischen 18 und 25 Grad Celsius fühlt sie sich am wohlsten. Sie ist empfindlich gegenüber starker Sonneneinstrahlung und starken Winden. Deshalb werden Kaffeesträucher oft unter hohen Bäumen oder auch Bananenstauden gepflanzt, die ihnen Schatten spenden. Wenn die Kaffeeplantage zwischen Maisfeldern liegt, ist sie dadurch gleichzeitig vor starkem Wind geschützt. Als besonders umweltverträglich gilt es, wenn die Pflanzen unter Urwald zu kultivieren. Optimal für den Kaffeeanbau sind des Weiteren reichliche Niederschläge ohne Trockenperioden, eine hohe Luftfeuchtigkeit sowie tiefgründige Böden. Der von Kaffee Partner verwendete Kaffee stammt nur aus den besten Anbaugebieten.

Deutschland importiert Kaffee aus der ganzen Welt

Ungefähr 70 Länder exportieren Kaffee. Darunter ist Brasilien der bedeutendste Kaffee-Exporteur. Der in Deutschland weiterverarbeitete und getrunkene Kaffee stammt größtenteils aus Brasilien. Das ist jeweils abhängig von den Ernteerträgen im aktuellen Jahr. Dann folgen Vietnam und weitere süd- und mittelamerikanische Länder wie beispielsweise Honduras, Kolumbien und Peru. Auch aus Indonesien, Uganda und Äthiopien landet Kaffee in deutschen Tassen.


Hochlandkaffee, Arabica und Robusta

Der Geschmack des Kaffees hängt nicht nur von der Röstung und der Brühmethode ab. Der Geschmack ist auch abhängig vom Anbaugebiet und von der Pflanzensorte. Zur Pflanzengattung Coffea zählen verschiedene Arten, von denen hauptsächlich Coffea arabica und Coffea robusta wirtschaftlich bedeutend sind. Am hochwertigsten gelten Kaffees aus Arabica-Bohnen, die im kühlen Hochland unter optimalen Bedingungen gewachsen sind. Im Tiefland angebauter Arabica ist anfällig gegenüber Pflanzenkrankheiten. Hochwertiger Arabica Kaffee besitzt ein elegantes blumiges Aroma. Er wird hauptsächlich in Lateinamerika, Ostafrika, Indonesien und Indien angebaut. Der Robusta ist, wie schon sein Name sagt, weniger empfindlich und liefert höhere Erträge. Der Geschmack dieses Kaffees ist im Allgemeinen etwas kräftiger und herber. Er hängt aber, wie beim Arabica, auch von der Herkunftsregion ab. Die Anbaugebiete liegen in Westafrika, Südostasien und Madagaskar. Robusta wird gern in Espresso-Mischungen verwendet.

Eine Besonderheit ist der aus Indonesien, Vietnam und den Philippinen stammende sogenannte Katzen- oder Wieselkaffee. Hier handelt es sich um keine einheitliche botanische Sorte. Dieser Kaffee stammt von unterschiedlichen Arten, unter anderem auch von Arabica, deren Kaffeekirschen von einer Schleichkatzenart gefressen werden. Das Fruchtfleisch wird verdaut. Die wieder ausgeschiedenen Bohnen bilden die Grundlage für eine ungewöhnliche, sehr teure Kaffeespezialität.

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