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Medizintrend TCM – Was ist dran?

Viele Menschen haben bereits das Vertrauen in Ärzte und Krankenhäuser verloren, weswegen die Nachfrage für alternative Behandlungsmöglichkeiten zugenommen hat.  Dies ist jedoch mehr als ein bloßer Modetrend, denn das die Behandlung von Krankheiten auch mit alternativen Therapien klappen kann ist kein Märchen, sondern Tatsache. Bei vielen gesetzlichen Krankenkassen sind mittlerweile deswegen sogar schon einige alternative Behandlungsmöglichkeiten inbegriffen und auch an der Universität wird beispielsweise die Traditionelle chinesische Medizin bereits ergänzend gelehrt.

Was ist TCM

 

Chinesische Flagge Abschnitt

TCm stammt aus China

Traditionelle chinesische Medizin ist eine Jahrtausend alte Heilmethode. Grundlage der TCM ist der Körper des Menschen als zusammenhängendes System, bei dem ein Symptom immer die Äußerung eines Ungleichgewichts ist. Nicht nur die körperliche Bejschaffenheit, sondern auch die äußeren Einflüsse, wie das Klima, die Jahreszeiten, aber auch Gedanken und Gefühle werden in die Diagnostik mit einbezogen. Für die Anwendung der TCM gibt es deswegen auch keine Beschränkungen. Sowohl für akute als auch chronische Erkrankungen gibt es traditionelle Behandlungsmöglichkeiten.

Arzneimittel in der TCM

Arzneimittel in der TCM basieren überwiegend auf pflanzlichen Rohstoffen. Verwendung finden Wurzeln, Rinden, Blüten und Blätter sowie Pflanzenstengel, es werden jedoch zum Teil auch tierische Produkte verwendet. In etwa 2000 chinesische Arzneimittel sind weltweit auf dem Markt. Zudem sind über 600 Heilpflanzen bekannt, die in der Regel in Form von Tee zu sich genommen werden können. Einzelne Bestandteile und Pflanzenextrakte können vom TCM Arzt auch miteinander verbunden werden.

Methode Akupunktur

Eine der bekanntesten Therapiemöglichkeiten ist die Akupunktur. Bei der Akupunktur werden bestimmte Punkte nur Nadel gereizt. Bei dieser Therapie wird von der Grundlage der Lebensenergie ausgegangen. Diese wird auf definierten Leitbahnen zirkuliert und hat einen steuernden Einfluss auf alle Körperfunktionen. Ist hier etwas im Fluss gestört, kann das Fliesen durch Stiche auf Meridianpunkte ausgeglichen werden und so für ein besseres körperliches Wohlbefinden gesorgt werden. Sowohl bei chronischen Rückenschmerzen, als auch bei Migräne oder Kniegelenksarthrose kann chinesische Medizin helfen, weshalb sie als echter Ersatz bzw. zumindest als zusätzliche Heilmethode eingebunden werden kann.

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Ist Fairtrade wirklich fair?

Fairtrade Teesorten, Kaffee und Schokolade. Verbraucher können heute aus einem breiten Sortiment an fair gehandelten Produkten auswählen. Doch wie wirkt sich diese als fair bezeichnete Bezahlung letzendlich auf das Leben der Kleinbauern aus? Ein kleiner Einblick in die Strukturen des fairen Handels erlaubt es jedem sich selbst eine Meinung darüber zu bilden.

Was bedeutet Fairtrade genau?

Im Dschungel in ThailandDer Begriff Fairtrade definiert die Handelsbeziehungen zwischen Entwicklungsländern und Industriestaaten auf Grundlage der Richtlinien des fairen Handels. Diese umfassen Mindestpreise für die betreffenden Produkte, um damit den Erzeugern und deren Beschäftigten ein Leben mit einem gesicherten Existenzmimimum zu ermöglichen. Der ursprüngliche Sinn dieser Massnahmen lag darin, die Schwächsten in der Produktionskette zu stärken und die für die Produkte wie gesunder Tee, eine gerechtere Verteilung der Erlöse zu erreichen. In den Anfängen stand die Fairtrade Bewegung unter dem Motto Handel statt Hilfe und stellte einen neuen Ansatz in der Entwicklungshilfe für die dritte Welt dar. Muss der Kunde sich in der Regel darüber Gedanken machen, wie schädliche aromatisierter Tee sein wird, so bringt Fairtrade auch gesunde Produkte in die Regale.

Ist Fairtrade immer Bio?

Fairtrade und Bio können zwar Hand in Hand gehen, müssen aber nicht immer identisch sein. Fakt ist nämlich, dass nur der Einsatz einiger Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel für den Anbau von Fairtrade Produkten als verboten gelten. Ein genereller Verzicht auf Pestizide ist jedoch nicht vorgesehen. Dennoch haben viele Abnehmer von Produkten aus Fairtradeherstellung von den in den letzten Jahre gestiegenen Absätzen von Bioprodukten eine lukrative Nische gefunden. Die Verbraucher zeigten ihre Wertschätzung für Bioprodukte auch in der Bezahlung höherer Preise für alle an der Herstellung beteiligten Personen. Durch gezielte Förderung wurden viele Kleinbauern und Erzeugern dazu veranlasst in eine ökologische Landwirtschaft zu investieren, um den hohen Anforderungen für Bioprodukte gerecht zu werden. Fairtrade Teesorten stammen so bereits zu über 75 Prozent aus biologischem Anbau.

Wie fair ist Fairtrade wirklich?

In der Realität sind natürlich auch die Produzenten von Fairtrade Produkten an Angebot und Nachfrage gebunden. Deshalb sind bereits im Vorfeld nicht alle Produkte dafür geeignet um vom fairen Handel zu profitieren. Da die höheren Löhne für Bauern, Arbeiter und andere an der Herstellung beteiligten Probleme schlussendlich an die Verbraucher weitergegeben werden liegen die Preise zwar über dem Durchschnitt, dürfen jedoch nicht so hoch sein, dass die Waren in den Supermarktregalen liegenbleiben. Daher wird zwar das Ziel erreicht den Menschen ein gesichertes Existenzminimum zu ermöglichen, der Lebensstandard in den Industrienationen bleibt für diese Personen dennoch weiterhin Utopie. Zudem bleiben auch die Abhängigverhältnisse nur unter anderen Vorzeichen weiter bestehen, denn sollte die Partnerschaft im Rahmen des Fairtrades scheitern bleibt vielen Bauern keine andere Möglichkeit als ihre Waren wieder zu niedrigeren Preisen an Großunternehmer und Co zu verkaufen.

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